Toning Tables - Oder Die Geschichte Von Bernard H. Stauffer


Nur wenige Leute wissen, was das Wort „Toning“ bedeutet. In der Übersetzung des Websters Lexikons haben wir dafür folgende Übersetzung gefunden: Einen Muskel in eine normale und gesunde Form bringen.

 

Der amerikanische Biochemiker Bernard H. Stauffer entwickelte Ende der 30er Jahre für seine gelähmte Schwester Geräte, die durch motorgetriebene Bewegungsabläufe ihren Muskelschwund entgegenwirkten, und für neuen Muskelaufbau sorgen sollten, ohne das sich der Patient dabei anstrengen oder mühen musste. Stauffer war so fasziniert von seinen Entdeckungen, dass er mit einem Forschungsteam der Universität von Los Angeles daran ging seine Erfindung zu verbessern und auszubauen.

 

Zu dieser Zeit wurden die ersten Geräte in Rehabilitationszentren eingesetzt, um unter anderem auch Haltungsschäden von Patienten korrigieren zu können. Stauffer und sein Mitstreiter Prof. Morehouse fanden Zusammenhänge zwischen Haltungsschäden und Durchblutungsstörungen heraus. Außerdem zeigten Ihre Studien, dass bei Benutzung der Toning Tables durch deren isometrischen Bewegungsabläufe der Lymphfluss aktiviert und interzelluare Flüssigkeiten abgebaut wurden. D.h. der Körper wird entschlackt.

 

Nun hatte man die ersten positiven Ergebnisse bereits erzielt. B. Stauffer ging nun daran seine Erfindung zu vermarkten. Er eröffnete 1937 mit seiner Schwester in Los Angeles ein erstes Rehabillitationscenter. Die ersten Patienten die eintrafen, wollten Haltungsschäden und Muskelschmerzen behandeln lassen. Dabei stellte sich eine erfreuliche Nebenwirkung ein. Stauffers Patienten korrigierten nicht nur ihre schlechte Körperhaltung und festigten ihre Muskulatur, sondern nahmen Zentimeter um Zentimeter an Umfang ab.

 

Damals wusste man noch wenig von den biochemischen Vorgängen im menschlichen Körper. Man fand aber heraus, dass durch gezielte Bewegungsabläufe den Zellen vermehrt Sauerstoff zugeführt, und in den Fettlagen Kalorien verbrannt wurden. Dadurch, dass die Übungen im Liegen durchgeführt werden konnten, wurden bei diese Art der Gymnastik die Gelenke geschont, und ein gewisser Streckeffekt erzielt. Alle Übungen an Stauffers Geräten bewirkten, dass die in Opposition stehenden Muskellagen gegeneinander gespannt und trainiert werden.

 

Stauffer hatte nicht im Sinn gehabt sogenannte Schlankheitsmaschinen zu erfinden, stellte aber erfreut fest, dass bei gleicher Ernährung und unveränderter Kalorienaufnahme alle seine Patienten an Umfang der Hüfte, der Oberarme, Taille und Oberschenkel verloren. Diesen Aspekt erkannten 50 Jahre später Fitnessspezialisten und vermarkteten Stauffers Idee erfolgreich auf diesem Gebiet. Heute weiß man viel mehr als damals über isometrische Bewegungsabläufe und ihre positive Wirkung auf den menschlichen Körper, so verwundert es nicht, dass inzwischen über 2000 Toning Studios in Amerika öffneten, und alle arbeiten mit Geräten, die vor mehr als 50 Jahren erfunden wurden.


Well-Fine Bein-Toner

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Well-Fine Taile-Toner

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Well-Fine Oberschenkel-Toner

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Well-Fine Bauch-Hüft-Toner

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